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Daniel an der Michigan Technological University

 

     Daniel

Daniel

Studiengang: Elektro- und Informationstechnik

Gastuniversität: Michigan Technological University

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

Weitere Eindrücke in meinem YouTube-Kanal

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USA

06.12.2019: Der Trip meines Lebens!


Thanksgiving Break 2019. Eine Woche Ferien. Zehn Tage Rundreise, die ich nie wieder vergessen werde. Es war der Trip meines Lebens. Aber fangen wir mal von vorne an.

Wir hatten eine Woche über Thanksgiving frei, und zusammen mit Selim, Simen, Jonas, Luc und Teemu habe ich eine Rundreise gemacht, die ihresgleichen sucht: Las Vegas, Grand Canyon, Death Valley, Los Angeles, Santa Barbara, Pacific Coast Highway und San Francisco standen auf dem Plan. Dass so viele Reiseträume auf einmal erfüllt wurden, ist für mich unglaublich.

Von allen Details zu erzählen würde wohl den Rahmen dieses Textes sprengen, aber von ein paar Highlights möchte ich berichten. Angefangen mit Vegas, der Stadt die niemals schläft. Wenn man dort um zwei Uhr nachts über die Straßen läuft, um sich die Wassershow vorm Bellagio anzuschauen, merkt man gar nicht, dass es Nacht ist; unzählige Menschen bekleidet mit allem von Jogginghose bis Business Anzug wuseln durch die bunt beleuchteten Straßen. Es ist ein Spektakel für sich, von den luxuriösen Hotels und Spielehallen ganz zu schweigen.

Weiter zum Grandcanyon. Die Bilder kennt man ja, aber was ich das für ein monumentales Naturwunder. Der von uns liebevoll genannte „XXL Crack“ ist in echt einfach nochmal hundert mal atemberaubender. Wir sind extra früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang dort zu erleben – und es hat sich gelohnt!

Mein persönliches Highlight war Los Angeles. Kaum in unserem air bnb angekommen, habe ich mich sofort heimisch gefühlt. Irgendwas hat diese Stadt, das mir unglaublich zusagt. Es war so cool, mal drei Tage in einer echten amerikanischen Nachbarschaft zu leben. Bei 20°C konnten wir auch den berühmten Venice Beach richtig genießen.

Der Highway nach San Francisco war auch ein Highlight für sich. Stundenlang an der Küste entlang fahren klingt langweiliger als es ist. Immer wieder tun sich neue fantastische Landschaften auf, die man sich stundenlang anschauen kann, und sie immer noch schön findet.

Ich könnte noch ewig weitererzählen, aber so oder so erlebt man das alles am besten selbst. Wenn Du jemals die Chance hast, so einen Trip zu machen, zöger nicht! Du wirst es nicht bereuen! Selbiges gilt übrigens auch für ein Auslandssemester, aber dazu kommen wir im nächsten Artikel…

          

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22.11.2019: Griechischer Mythos Live im Copper Country


Go! Das ist mein Stichwort. Sobald die Stage-Managerin, die das Skript mitliest, mir über Funk die Anweisung gibt, bin ich dafür zuständig, einen der insgesamt über 100 Sound-Cues abzuspielen. An drei Abenden hat das Theater an der Michigan Tech „Eurydice“ aufgeführt, ein modernes Theaterstück über einen alten griechischen Mythos. Ich darf im Rahmen meines Soundpraktikums der Playback Operator sein. Nicht der anspruchsvollste Job, aber Spaß macht es trotzdem, mit so einem tollen Team zusammen zu arbeiten. Oben, in unserer „Booth“, haben Stage-Manager Makenzi, Light Operator Kassie und ich jeden Abend viel Spaß, und sorgen für eine schöne Show.

Vor einigen Tagen habe ich das Mineral Museum besucht. Hier, im „Copper-Country“, wie die Gegend auch genannt wird, spielte der Kupferabbau mal eine große Rolle – ein Großteil der Weltproduktion wurde hier einmal gedeckt. Wegen des Kupfers haben sich hier überhaupt erst Menschen angesiedelt, und die Michigan Tech wurde einst als Schule für Bergleute gegründet. Das Mineral Museum ist entsprechend riesig, und obwohl man es sich kaum vorstellen mag: Ja, auch Steine können interessant sein. Besonders, da ich mit einem Freund von mir dort war, der Geologie studiert und mir viel erzählen und erklären konnte.

       

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08.11.2019: Schneeflöckchen, Weißröckchen


Kalt. Das ist wohl die beste Beschreibung der letzten Tage. Nach Halloween ging es mit den Temperaturen rapide bergab. Seit einigen Tagen schneit es – und das wird dieses Jahr jetzt auch nicht mehr aufhören. Irgendwas zwischen -7 und 0 Grad Celsius ist hier im Moment immer. Aber es wird noch kälter, da kann man sich drauf verlassen. Ich mag die Kälte nicht, ich bin da relativ empfindlich, aber den Schnee finde ich irgendwie toll, das gleicht sich also aus.

Aber nochmal zurück zu Halloween. Der 31.10. gehörte zu den Tagen, auf die ich mich von Anfang an am meisten gefreut hatte – und ich wurde nicht enttäuscht. Während in Deutschland die Schokopizza eingestellt wurde, gab es hier die nächste Stufe davon zum Mittagessen, zusammen mit anderen gruseligen Speisen. Als „cool cow“ verkleidet war ich am Abend bei einer kleinen gemütlichen Halloweenfeier bei einem Freund aus Hancock, dort habe ich das erste Mal in meinem Leben einen Kürbis geschnitzt! Wir haben auch viele Süßigkeiten an Kinder und auch einige verkleidete Erwachsene verteilt. Und zu guter Letzt, sind wir hinterher noch beim Karaoke gewesen, wo natürlich auch alle verkleidet waren, das war schon echt cool.

Zum Schluss noch eine Sache: Wenn Dir diese Artikel hier noch nicht reichen, und Du noch mehr von meinem Abenteuer sehen willst, kannst Du dir auch mal gerne meine YouTube-Videos anschauen. Hier geht’s direkt zum ersten Video: https://youtu.be/ryW9eLpnayM

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25.10.2019: „Spooky Month“


tür geisterBuh! Es ist Oktober, oder, wie man hier auch sagt, „spooky month“. Alle warten nur auf Halloween, und ich freu mich schon von Anfang an darauf, weil das hier einfach so viel größer und spektakulärer als in Deutschland ist.

Überall auf dem Campus und in der Stadt stehen grinsende Kürbisse, die Türen und Whiteboards der Wohnheime sind geschmückt, schon jetzt gibt es Halloween-Partys ohne Ende und auch Walmart verkauft statt Lebkuchen-Häuser ganze Lebkuchen-Haunted-Villages.

Aber heimgesucht ist hier sowieso alles im Moment: Letztes Wochenende hat ein Team aus freiwilligen VPA-Studenten (VPA ist meine Fakultät; Visual and Performing Arts) die Haunted Mine aufgebaut. Keine 15 Minuten fährt man vom Campus zur historischen Quincy-Mine, eine alte Kupfermine, die man heute besichtigen kann. Wir haben zig Lautstärker, Projektoren und Kulissen aufgebaut, damit die Videos, die wir gedreht haben, und natürlich vor Allem die Live-Schauspieler in der Mine den Besuchern ordentlich das Fürchten lehren.

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11.10.2019: Go Huskies!


Schwarz-Gelb. Wer jetzt an den BVB denkt, hat zwar recht, aber diese Farben stehen auch für die Michigan Tech. So wichtig wie in Deutschland Fußball ist, sind in den USA Football und hier im Norden vor Allem Hockey die Sportarten, die die Massen anziehen.

Letzten Samstag war ich beim ersten Football Spiel der Saison, am Homecoming Weekend. Auch wenn ich das Spiel noch nicht so ganz durchblickt habe, war es cool, sich das anzuschauen. Ein großer Football Fan werde ich aber wohl nicht.

Diesen Freitag war dann das erste Heimspiel der Michigan Tech Hockey Mannschaft. Und wow – die Stimmung konnte sich echt sehen lassen. Wir waren schon eine Stunde früher da, weil so viele Menschen sich das anschauen wollten, aber das hat sich gelohnt! Wir haben leider 3:2 verloren (wieso auch immer uns unser erstes Tor direkt erstmal aberkannt wurde), aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Die sechs Leute, die in einer Halbzeit (bzw. Drittelzeit) auf dem Eis Bubble Soccer spielen durften hatten sicher auch Spaß; es war auf jeden Fall lustig mit anzusehen, wie sie über das Eis geschlittert sind.

Für die richtige Stimmung hat bei den Spielen auch die einzigartig verrückte Pep Band – eine Marching Band aus über 100 Studenten – gesorgt, die jedes Spiel der Huskies zusammen mit Blizzard T. Husky, dem Maskottchen, ordentlich einheizt.

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27.09.2019: Fit bleiben an der MTU


Sport wird an der Michigan Tech groß geschrieben (und nicht nur weil es ein Nomen ist. Ha. Ha.). Um überhaupt graduieren zu dürfen, muss man während seines Studiums sechs Sportkurse gemacht haben (Regelstudienzeit sind hier 8 Semester). Es gibt unzählige Angebote – ein kostenloses Fitnessstudio, Kurse in Judo, Volleyball oder Fußball, sogar Wandern und Lasertag werden angeboten. Außerdem ist die Football- und vor Allem die Hockey-Mannschaft hier ein wichtiger Bestandteil des Images der Uni.

Ich selbst mache einen TaeKwonDo Kurs für einen Credit (normale Kurse bringen hier 3 Credits); und ich habe das Bouldern für mich entdeckt. Zusammen mit Simen, einem Austauschstudenten aus Norwegen, der schon seit einigen Jahren klettert, gehe ich inzwischen öfter zum Multi-Purpose-Room an die Kletterwand und wir klettern ein bis zwei Stunden.

Ich denke, ich werde mir, wenn ich zurück in Deutschland bin, eine Mitgliedschaft in der Dortmunder Boulderwelt besorgen, weil mir Klettern echt verdammt viel Spaß macht – auch wenn ich am nächsten Tag immer einen ordentlichen Muskelkater in den Unterarmen habe. Aber es lohnt sich. Ein Auslandssemester ist ideal, um ganz neue Dinge für sich zu entdecken!

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13.09.2019: Polarlichter


Polarlichter. Wenn ich dieses Wort lese, bin ich sofort am Träumen. Wer wollte nicht schonmal Polarlichter sehen? Auf meiner To-Do Liste stand das jedenfalls schon lange.

Aber fangen wir mal von vorne an. Zuerst sind wir mit einigen Leuten nach Marquette gefahren, um uns das kleine Städtchen anzugucken. Eine interessante Stadt, nicht so groß, aber man findet viele Ecken, die amerikanischer nicht aussehen könnten.

Der Abend näherte sich, also ging’s mit ein paar Zwischenstopps zurück nach Houghton. Erstmal, und für mich das erste Mal, bei Taco-Bell essen.

Dann ging es erst richtig los: Wir fuhren zum Brockway Mountain. Es war inzwischen dunkel, und es kam richtiges Roadtrip-Fieber auf, das mit fünf Leuten, die „500 Miles“ sangen, einen Höhepunkt erreichte.

Oben angekommen, wir waren nicht allein dort, starrten wir dann in den Himmel und warteten auf die Polarlichter. Kann ich diese also jetzt von meiner To-Do Liste streichen? Jein. Mit bloßem Auge konnte man leider nur erkennen, dass der Himmel deutlich Heller war als gewöhnlich. Doch mit meiner kleinen Kamera habe ich Langzeitbelichtungen gemacht. Und was dabei raus kam, ist der Beweis: Die Polarlichter waren dort.

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30.08.2019: Welcome to the  Keweenaw


Wow! Dieser Gedanke kam mir mehr als einmal auf der achtstündigen Bustour durch das Keweenaw County, also die Gegend hier. Zuerst ging es die Westküste des Countys hoch, wo wir auf die Dünen geklettert sind, um den wunderschönen Ausblick über Lake Superior zu genießen. Danach ging es nach ein paar Zwischenstopps weiter auf den über 1.300 feet hohen Brokeway Mountain, von dem man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft hat - so viel Natur auf einmal habe ich bisher noch nicht mal im Sauerland gesehen. Schließlich landeten wir dann in Copper Harbor, wo wir uns ein altes Fort angeschaut haben und Pasties - Teigtaschen gefüllt mit Fleisch, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln - zu Abend gegessen haben. Durch kleine, hübsche Städtchen ging es im Dunkeln dann wieder runter nach Houghton.

 

Ich bin mir sicher, dass ich noch viel entdecken werde im Keweenaw. Langweilig wird es jedenfalls nie werden. Doch um den Sommer zu nutzen muss ich mich beeilen, denn Ende September könnte bereits der erste Schnee fallen.

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Dunes 3


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Aaaand Action!


Hey, ich bin Daniel, 22 Jahre alt und studiere Elektro- und Informationstechnik. Ab August studiere ich für ein Semester an der Michigan Tech „Audio Production and Technology“, was sich einerseits gut mit meinen beruflichen Vorstellungen verbinden lässt, und andererseits für mich als Musiker und Filmemacher viele spannende Erfahrungen bereithalten wird. Ich wollte schon immer mal eine Zeit lang in den USA leben, um zu verstehen, wie das Land tickt, das die heutige Popkultur so stark beeinflusst. Da ich in einem eher übersichtlichen Städtchen mit nur 7.000 Einwohnern studieren werde (Houghton in Michigan), bin ich besonders auf die Lebensweise dort gespannt, da ich mein Leben lang schon in bzw. um Dortmund wohne und somit nur das pure Städteleben kenne. Weitere Eindrücke bekommt ihr in meinem YouTube-Kanal!


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Kontakt

Laura Hope
Tel.: 0231 755-4728

 

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