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Daniel an der Michigan Technological University

 

     Daniel

Daniel

Studiengang: Elektro- und Informationstechnik

Gastuniversität: Michigan Technological University

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

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USA

11.10.2019: Go Huskies!


Schwarz-Gelb. Wer jetzt an den BVB denkt, hat zwar recht, aber diese Farben stehen auch für die Michigan Tech. So wichtig wie in Deutschland Fußball ist, sind in den USA Football und hier im Norden vor Allem Hockey die Sportarten, die die Massen anziehen.

Letzten Samstag war ich beim ersten Football Spiel der Saison, am Homecoming Weekend. Auch wenn ich das Spiel noch nicht so ganz durchblickt habe, war es cool, sich das anzuschauen. Ein großer Football Fan werde ich aber wohl nicht.

Diesen Freitag war dann das erste Heimspiel der Michigan Tech Hockey Mannschaft. Und wow – die Stimmung konnte sich echt sehen lassen. Wir waren schon eine Stunde früher da, weil so viele Menschen sich das anschauen wollten, aber das hat sich gelohnt! Wir haben leider 3:2 verloren (wieso auch immer uns unser erstes Tor direkt erstmal aberkannt wurde), aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Die sechs Leute, die in einer Halbzeit (bzw. Drittelzeit) auf dem Eis Bubble Soccer spielen durften hatten sicher auch Spaß; es war auf jeden Fall lustig mit anzusehen, wie sie über das Eis geschlittert sind.

Für die richtige Stimmung hat bei den Spielen auch die einzigartig verrückte Pep Band – eine Marching Band aus über 100 Studenten – gesorgt, die jedes Spiel der Huskies zusammen mit Blizzard T. Husky, dem Maskottchen, ordentlich einheizt.

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27.09.2019: Fit bleiben an der MTU


Sport wird an der Michigan Tech groß geschrieben (und nicht nur weil es ein Nomen ist. Ha. Ha.). Um überhaupt graduieren zu dürfen, muss man während seines Studiums sechs Sportkurse gemacht haben (Regelstudienzeit sind hier 8 Semester). Es gibt unzählige Angebote – ein kostenloses Fitnessstudio, Kurse in Judo, Volleyball oder Fußball, sogar Wandern und Lasertag werden angeboten. Außerdem ist die Football- und vor Allem die Hockey-Mannschaft hier ein wichtiger Bestandteil des Images der Uni.

Ich selbst mache einen TaeKwonDo Kurs für einen Credit (normale Kurse bringen hier 3 Credits); und ich habe das Bouldern für mich entdeckt. Zusammen mit Simen, einem Austauschstudenten aus Norwegen, der schon seit einigen Jahren klettert, gehe ich inzwischen öfter zum Multi-Purpose-Room an die Kletterwand und wir klettern ein bis zwei Stunden.

Ich denke, ich werde mir, wenn ich zurück in Deutschland bin, eine Mitgliedschaft in der Dortmunder Boulderwelt besorgen, weil mir Klettern echt verdammt viel Spaß macht – auch wenn ich am nächsten Tag immer einen ordentlichen Muskelkater in den Unterarmen habe. Aber es lohnt sich. Ein Auslandssemester ist ideal, um ganz neue Dinge für sich zu entdecken!

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13.09.2019: Polarlichter


Polarlichter. Wenn ich dieses Wort lese, bin ich sofort am Träumen. Wer wollte nicht schonmal Polarlichter sehen? Auf meiner To-Do Liste stand das jedenfalls schon lange.

Aber fangen wir mal von vorne an. Zuerst sind wir mit einigen Leuten nach Marquette gefahren, um uns das kleine Städtchen anzugucken. Eine interessante Stadt, nicht so groß, aber man findet viele Ecken, die amerikanischer nicht aussehen könnten.

Der Abend näherte sich, also ging’s mit ein paar Zwischenstopps zurück nach Houghton. Erstmal, und für mich das erste Mal, bei Taco-Bell essen.

Dann ging es erst richtig los: Wir fuhren zum Brockway Mountain. Es war inzwischen dunkel, und es kam richtiges Roadtrip-Fieber auf, das mit fünf Leuten, die „500 Miles“ sangen, einen Höhepunkt erreichte.

Oben angekommen, wir waren nicht allein dort, starrten wir dann in den Himmel und warteten auf die Polarlichter. Kann ich diese also jetzt von meiner To-Do Liste streichen? Jein. Mit bloßem Auge konnte man leider nur erkennen, dass der Himmel deutlich Heller war als gewöhnlich. Doch mit meiner kleinen Kamera habe ich Langzeitbelichtungen gemacht. Und was dabei raus kam, ist der Beweis: Die Polarlichter waren dort.

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30.08.2019: Welcome to the  Keweenaw


Wow! Dieser Gedanke kam mir mehr als einmal auf der achtstündigen Bustour durch das Keweenaw County, also die Gegend hier. Zuerst ging es die Westküste des Countys hoch, wo wir auf die Dünen geklettert sind, um den wunderschönen Ausblick über Lake Superior zu genießen. Danach ging es nach ein paar Zwischenstopps weiter auf den über 1.300 feet hohen Brokeway Mountain, von dem man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft hat - so viel Natur auf einmal habe ich bisher noch nicht mal im Sauerland gesehen. Schließlich landeten wir dann in Copper Harbor, wo wir uns ein altes Fort angeschaut haben und Pasties - Teigtaschen gefüllt mit Fleisch, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln - zu Abend gegessen haben. Durch kleine, hübsche Städtchen ging es im Dunkeln dann wieder runter nach Houghton.

 

Ich bin mir sicher, dass ich noch viel entdecken werde im Keweenaw. Langweilig wird es jedenfalls nie werden. Doch um den Sommer zu nutzen muss ich mich beeilen, denn Ende September könnte bereits der erste Schnee fallen.

Brokeway Mountain    Dunes 1

Dunes 3


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Aaaand Action!


Hey, ich bin Daniel, 22 Jahre alt und studiere Elektro- und Informationstechnik. Ab August studiere ich für ein Semester an der Michigan Tech „Audio Production and Technology“, was sich einerseits gut mit meinen beruflichen Vorstellungen verbinden lässt, und andererseits für mich als Musiker und Filmemacher viele spannende Erfahrungen bereithalten wird. Ich wollte schon immer mal eine Zeit lang in den USA leben, um zu verstehen, wie das Land tickt, das die heutige Popkultur so stark beeinflusst. Da ich in einem eher übersichtlichen Städtchen mit nur 7.000 Einwohnern studieren werde (Houghton in Michigan), bin ich besonders auf die Lebensweise dort gespannt, da ich mein Leben lang schon in bzw. um Dortmund wohne und somit nur das pure Städteleben kenne.


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Kontakt

Laura Hope
Tel.: 0231 755-4728

 

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