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Christina am Lake Forest College

 

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Christina

Studiengang: Journalistik

Gastuniversität: Lake Forest College

Austauschprogramm: ISEP-Austausch

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USA

04.06.2019  „Zum Gedenken an alle Veteranen und gefallenen Soldaten“


Das konnte ich hier vergangene Woche am Memorial Day, den 27. Mai an vielen Orten lesen. An diesem nationalen Feiertag wird an alle Soldaten, die im Krieg für die USA gefallen sind oder für die USA gekämpft haben, gedacht. Zu diesen Ehren findet in Brooklyn zum Beispiel jährlich eine große Parade statt, bei der Organisationen, Polizisten, und auch Schulen
mit „Marching Bands“ oder eben auch kleinen Panzern mitlaufen beziehungsweise -fahren. Drumherum stehen viele Leute, applaudieren und schwenken die USA-Flagge. Die darf an diesem Tag nicht fehlen – schon Wochen vorher gibt es ganz viele kleine Fähnchen, Pappteller mit der Flagge bedruckt oder Ketten in blau, weiß und rot in den Läden. Das Gedenken aufrecht zu erhalten, finde ich persönlich, ist eine gute und wichtige Sache. Aber die Panzer durch die Stadt rollen, oder die großen
Flugzeugträger am Hafen liegen zu sehen, war für mich schon etwas befremdlich… Ganz so viel hat man sonst in der Stadt davon allerdings auch nicht mitbekommen – außer vielleicht die vielen Qualmwolken von den Grills, die überall angeschmissen wurden.

     TruckFlugzeugträger         USA FlaggeParade                  Parade2                                                                  

           


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28.05.2019 New Yorks ungeschrieben Regeln 


Vor einer Woche noch war alles in New York überwältigend für mich – und heute: Fühle ich mich schon wohl in dieser Stadt: Mein Gehtempo hat sich angepasst, ich habe gelernt, mich in Subways auf dem Weg zur Arbeit noch schmaler zu machen – und niemals irgendwo planlos stehen zu bleiben – wenn dann nur am Rand oder an den vielen Orten in der Stadt, an denen talentierte Musiker stehen und selbst die Pendler in der Rush Hour zum Stehen bringen. New York ist nämlich sehr musikalisch.

New York hat eben aber auch seine ungeschriebenen Gesetze. Zum Beispiel, dass man niemanden in der Subway zu lange anschauen sollte. Das führt zu komischen Blicken zurück oder Gesprächen über Deutschlands Rolle im zweiten Weltkrieg. Kann zwar ganz okay sein, kann aber auch bedeuten, dass dir erzählt wird, Hitler hätte ja alles richtig gemacht und keine Schuld am Krieg… Eher positive Regeln sind hier, dass du anziehen kannst, was du willst – die Stadt ist so divers, dass es niemanden interessiert, wie du rumläufst. Und auch alleine unterwegs sein, macht hier gefühlt recht wenig aus. Es sind immer so viele Menschen unterwegs, dass immer jemand zum Reden um die Ecke ist, aber auch respektiert wird, wenn du gerade keine Lust hast, dich zu unterhalten.

                                                                                                                 

           


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20.05.2019 Und rein ins Getümmel! 


NewYork_SkylineDer Abschied aus Lake Forest war schwer – viel Zeit, den zu verdauen, blieb mir aber nicht. Ich habe direkt einen Tag nach meinem Abschied ein Praktikum bei der ARD in New York angefangen.

New York – die Stadt, die dir am Anfang ein eingeschlossenes, überwältigendes Gefühl gibt – tausende Eindrücke, die auf dich einprasseln – so wie die Seile der Brooklyn Bridge einen einzuschließen scheinen.

New York – die Stadt, in der alle zur Arbeit hetzen, ein schnelles Gehtempo haben und du aufpassen musst, wo du stehen bleibst, um nicht überrannt zu werden.

New York – die Stadt, in der du aber auch zur Ruhe kommen kannst, Abstand nehmen kannst von all den bunten Lichtern und den Ausblick darauf von weitem auch einfach genießen kannst.

New York – die Stadt, die die Geschichte hochhält und viel Neues mit sich bringt.

Das ist genau, wie ich mich hier in eineinhalb Wochen gefühlt habe: Überwältigt, gestresst, einsam – und dann, beim besseren Kennenlernen der Stadt, ist sie doch entspannter, als man denkt, offener und freundlicher. 

  NewYork_FDRSpeech             NewYork_911Memorial               NewYork_BrooklynBridge  

                                                                                

           


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08.05.2019 Zack, vorbei!



So schnell kann es gehen. Da ist man gerade noch mitten drin, da soll man sich auch schon wieder verabschieden. 4 Monate am Lake Forest College sind um, und ich mache mich auf den Weg zum Praktikum in New York. 4 Monate waren echt kürzer als ich gedacht habe. 4 Monate haben mir aber doch genug Zeit gegeben, die Gegend kennenzulernen, Freundschaften aufzubauen und auch in der
Uni einiges zu lernen. Ich werde das alles definitiv vermissen, obwohl ich am Anfang so skeptisch war: Auf dem Campus im Viererzimmer wohnen? Halte ich das aus? Wie sind die Mitbewohner so drauf? Und wie klappt das mit der englischen Sprache? Mir hat das Auslandssemester gezeigt: Mut haben lohnt sich. Und vor allem mal den Blickwinkel zu verändern. Ich konnte lernen, was die Amerikaner so über ihre Politik denken: Hier in Chicago sind sie sehr kritisch, aber der Stolz auf Amerika ist definitiv zu spüren. Und dadurch kann man vielleicht auch mal Deutschland mit mehr Distanz betrachten. Ich habe gemerkt, studieren auf Englisch ist nicht so schwierig, man muss sich nur an neue Regeln bei den Hausarbeiten gewöhnen – andere Zitierweisen und vor allem Formatierungen – also nichts, was nicht möglich ist 😉. 4 Monate an einem kleinen College haben mir aber auch gezeigt, was ich an der TU habe: Mehr
Veränderungen über die Studienzeit. Ich glaube, ich könnte nicht ewig hier in Lake Forest bleiben. Auch, wenn ich glaube, dass ich viel schneller Freundschaften aufbauen konnte, weil die Uni nur so wenige Studenten hat. Für ein Auslandssemester genau richtig, für 4 Jahre (so lange braucht man hier für den Bachelor) wäre mir das zu klein. Ich weiß aber, dass ich jederzeit zurückkommen werde. Meine Freunde und den Strand besuchen und natürlich die Stadt – Chicago. Ich bin unendlich dankbar für die ganze Zeit hier und ich könnte einen Roman darüber schreiben, wie viel ich erlebt habe: Campusparties, Nächte in der Bib, um Hausarbeiten zu schreiben,
Spaziergänge zum Strand, Entdeckungstouren in der Stadt. Es hat sich gelohnt! Wenn ich könnte, würde ich direkt wieder ein Auslandssemester machen. Ich glaube, es ist ein guter Weg, um die Kultur kennenzulernen, und auch sich selbst kennenzulernen.
Egal, wie groß das Heimweh am Anfang auch ist, wenn man es einmal überwunden hat, kann es eine super Zeit werden!

                                                                                

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01.05.2019 Nachdenklich im Auslandssemester


Habe ich mich verändert? Bestimmt … Wie wird es, wenn ich wieder zurückkomme? Ich werde es sehen. Und komme ich wieder nach hierhin zurück? Ganz bestimmt.

Das sind nur wenige von den Gedanken, die mich gerade beschäftigen. Noch viel tiefergehend beschäftigt sich hier das College zurzeit mit Rassismus und rassistischer Sprache. In Chicago ist das ein großes Thema: Nachbarschaften, die sich nicht mischen, sind hier Alltag. Bettler sind hauptsächlich dunkelhäutig. Auch am College gab es in einem Kurs einen Vorfall, nach dem klar wurde: Wir müssen noch viel tun und viel darüber reden, wie wir sprechen und denken. Es gab leisen Protest, Briefe, E-mails an alle Studenten, ein Treffen mit dem Präsidenten der Uni – und es wird noch viel mehr passieren. Weil der Campus so klein ist, spricht sich so etwas auffällig schnell rum, und es wird sehr schnell reagiert. Damit wir hoffentlich, egal wo auf der Welt, etwas daran ändern.

                                                                                

             


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24.04.2019 "Was gucke ich mir denn in Chicago am besten an?"


Da gibt es ne ganze Liste – ich habe alles in kleinen Häppchen gemacht, um noch genug Zeit zum Lernen zu haben. (nächste Woche gehen die Prüfungen los!)

Meine TOP 5 (in beliebiger Reihenfolge – alles super):

1. Für Kunstliebhaber: Das Art Institute. LFC-Studenten bekommen freien Eintritt, um Bilder von Monet und Co zu bestaunen. Wegen der Größe reicht ein Besuch bei Weitem nicht aus, da braucht man bestimmt ne ganze Woche.

2. Für Draußen-Typen: Der Millenium-Park. Im Sommer gibt es da Kino- und Musikfestivals unter freiem Himmel.

3. Lake Michigan – inklusive Strand und Hafen. Da lässt es sich super entspannen, den Sonnenuntergang betrachten, joggen, oder man fährt mit dem Rad daran entlang. Von da aus kann man zurück in die Stadt am Fluss entlang.

4. Eine Rooftop-Bar, ein Hotel mit Aussicht oder einer der Türme mit Skydeck. So kann man wunderbar über die ganze Stadt und die Gegend drumherum schauen – und eventuell dabei einen Cocktail genießen 😉Die Stadt ist größer als man denkt! Und wer richtig gute Sicht hat, sieht vielleicht das andere Ufer des Lake Michigan.

5. Für Musikliebhaber: Eine der Bars mit Live-Musik besuchen – immerhin kommen Earth, Wind and Fire hierher oder auch die Blues
Brothers. Für Sportliebhaber: Im Winter gibt es die Eishockey-Spiele der Blackhawks, im Sommer die Baseball-Spiele der White Sox.


              Beautiful sunset_Chicago                                Chicago from above                                   Chicago Park
             


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17.04.2019 April, April, der macht, was er will...


Aber wem erzähle ich das? In Dortmund schneit es, dann scheint die Sonne – genauso wie hier: Sonntag noch 10cm Schnee, zwei Tage später laufen wir im T-Shirt rum (nicht, dass das hier bei Schnee nicht auch passiert). Chicago eben - Vorhersagen kann man hier nichts mehr.

So ganz viel bekommen hier viele von dem Wetter aber nicht mit: Lernen ist angesagt – nur noch 2 Wochen bis zu den Abschlussprüfungen, Hausarbeiten sind auch fällig. Und für das Abendprogramm ist gut gesorgt: Aktuell mit der PRIDE-Woche, die auf die LGBTQ-Gemeinschaft aufmerksam machen soll, mit Konzerten von Studentengruppen und Partys.
Zum Ende legen sich hier noch einmal alle ins Zeug – damit ich das hier ja vermisse! ;D


              Chicago_Schnee_April                                LakeForest_Sonnenuntergang April
             


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10.04.2019 Für den guten Zweck...


… wird hier ziemlich viel getan. Obwohl der Campus klein ist, sind die Studentenorganisationen (von denen gibt es rund 80) hier sehr aktiv. Regelmäßig engagieren sich Studenten für die Gesellschaft: Sei es, dass sie einmal im Monat in Schulen helfen oder sie Geld für den guten Zweck sammeln.

So wie beim jährlichen 12 Stunden-Lauf letzten Freitag hier am College für die Krebshilfe. Um 6 Uhr abends sind die Studenten in Teams gestartet, um bis 6 Uhr morgens Runden in der Sporthalle zu gehen, um Geld zu sammeln. Für Pausen haben die Organisationen Couches, Fernseher und Matratzen mitgebracht. Echt gemütlich – so könnte es eigentlich immer bleiben :D


             
             


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03.04.2019 Wie ist das eigentlich mit Trump…?!


Trump-TowerFast 3 Monate bin ich schon in dem Land, das seit fast 2 Monaten den nationalen Notstand ausgerufen hat. Hier bekomme ich davon recht wenig mit… Trump Unterstützer sind auf unserem Campus eher selten. Immerhin ist Barack Obama aus Chicago heraus politisch groß geworden und war für Illinois im Senat der USA. Auch, dass das Lake Forest College ein /Liberal Arts College/ ist, beeinflusst die Meinung hier. In meinem Politikkurs diskutieren wir viel über Trumps Denkmuster, die Mauer und Co. Ich habe gelernt nachzuvollziehen, was hier passiert. Nur teilen kann ich Trumps Meinung trotzdem nicht. Eine Mauer ist keine Lösung, glaube ich.

By the way: Chicago hat am Wochenende eine neue Bürgermeisterin gewählt:
Lori Lightfoot ist jetzt die erste Afro-Amerikanische Bürgermeisterin
Chicagos!


             
             


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27.03.2019 Pizzabäcker – mein neuer Berufswunsch



Ich habe schon vor meinem Abflug aus Deutschland gesagt: Ich werde in den USA zunehmen – jetzt weiß ich auch, warum: Deep Dish Pizza. Und das nutella Café. Wie praktisch, dass man in Chicago direkt vom Café ins Restaurant nebenan rollen kann (wenn man so wie ich zu viel gegessen hat :D) Deep Dish Pizza wurde 1943 von italienischen Einwanderern erfunden und bringt die gewohnte Reihenfolge einer Pizza durcheinander: Deep Dish Pizza ist wie ein Kuchen mit Blätterteigboden. Darauf kommt der Belag, darüber und dazwischen geschmolzener Käse und darauf Sauce. Unglaublich lecker! Ich werde wohl doch Pizzabäcker statt Journalist… Das müssen die Dortmunder auf jeden Fall auch mal probieren!

Deep Dish PizzaNutella_Café

             
             


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20.03.2019 Einen Moment innehalten


Green River

Christchurch, Neuseeland. Das ist auch an uns hier nicht vorbeigegangen. Die Medien wie „New York Times“ berichten täglich, auch in meinen Kursen haben wir darüber gesprochen: Wie der Angreifer live im Internet streamt, wie er 50 Leute in zwei Moscheen erschießt. Das stellt Medien hier vor die Frage, wie man mit so etwas umgehen soll. Veröffentlichen? Verlinken? Gar nicht erwähnen? Und uns an der Uni lässt es alle einen Moment verstummen.

Trotzdem geht das Leben weiter – hier in Chicago wurde am Wochenende St. Patrick’s Day gefeiert: Mit Paraden, einem grün gefärbten Fluss und natürlich in grünen Klamotten und irischem Bier. In den USA hat Chicago eine der größten Paraden in den USA, unter anderem wegen der sehr großen irischen Bevölkerung.

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              Green River Elsa and me             


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13.03.2019 Wenn die Mensa halbleer ist...


… dann sind wohl Ferien. Eine Woche lang haben wir jetzt Zeit, alles zu tun, außer für die Uni zu lernen. Viele sind für einen Roadtrip auf den amerikanischen Straßen unterwegs und machen andere Staaten unsicher. Sehr amerikanisch; in Deutschland würden das nicht so viele tun. Ich nutze die Zeit, um Poutine zu essen – eine Erfindung aus der kanadischen
Provinz Quebec, bestehend aus Pommes mit Bratensoße und Käse. Wer jetzt rät, dass ich in Montréal bin, der liegt richtig. Ich besuche Großonkel und -tante, verbessere mein Französisch, lerne über die Stadtgeschichte und: gehe Ski fahren! Was soll man auch sonst im verschneiten Kanada tun?! 😉

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06.03.2019 Endlich 21!


… also nicht ich – ich war’s schon bei der Ankunft – aber jetzt ist auch die letzte aus unserem Zimmer 21. Das musste natürlich groß gefeiert werden. In Deutschland denken sich andere vielleicht: Ach, jetzt reicht‘s auch mit dem Feiern. Hier ist das aber wie der 18. Geburtstag – also waren wir am Wochenende im Nachtleben Chicagos unterwegs – Barhopping von Irish Pub bis Rooftop-Bar – habe ich so in Dortmund auch noch nicht erlebt.

Ach ja, und ganz nebenbei haben wir erfolgreich Hausarbeiten geschrieben, Artikel eingereicht und Midterm-Klausuren gehabt. Kommt man ja nicht ganz drumherum:-P. Nächste Woche können wir dann richtig entspannen: die „Spring Break“ steht an!



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27.02.2019 ... Und feiern trotzdem :D


LFC Winter Gala 2019Okay, ich muss zugeben, das letzte Wochenende war dann doch mehr Party und Ausflug :D. In der letzten Woche war „Winter Fest“. Eine halbe Woche voller Veranstaltungen: Am Mittwoch gab es einen Poetry Slam, Donnerstag Handlesen in der Mensa, Freitag ein „Murder Mystery“-Rätsel und am Samstag dann die traditionelle „Winter Formal“ in Chicago. Ein
Winterball in schicken Kleidern und so.

Winter Formal ist in den USA sehr verbreitet und findet am LFC jedes Jahr im Frühlingssemester statt. Eine schöne Gelegenheit für mich, nach dem Stress mal wieder abzuschalten und zu genießen, dass ich so viele tolle Menschen kennengelernt habe, die das Auslandssemester ausmachen!

                                                


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20.02.2019 Und wir studieren im Auslandssemester doch!



Auslandssemester sind nicht nur Party und Ausflug – die können auch mal bedeuten, dass man eine Woche lang jeden Tag mindestens bis 22 Uhr in der Bib sitzt: Hausarbeiten und Artikel schreiben, lesen, und die ersten Midterm-Exams stehen auch schon nächste Woche an. Die letzte Woche war deshalb besonders vollgepackt, und die nächste Lernphase steht schon wieder an. Mein Tipp für solche Zeiten: Einen Tag komplett frei von allem halten, auch wenn man dafür an einem anderen Tag mehr machen muss. Mir hat der Tag geholfen, auch wenn ich alleine nach Chicago fahren musste, weil alle anderen gelernt haben. Es hat sich gelohnt!

                      Chicago_Riverwalk                           Lernen_in_der_bib(1)


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13.02.2019 Ein bisschen wie am Meer




3200FC44-54BB-4EBA-AFB5-0349699A05ECWie heißt es so schön: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

Es ist nicht so, dass auf dem Campus nicht genug los ist, aber so ein Spaziergang ist auch mal gut. Das beste Ziel dafür: der Lake Michigan -egal, ob direkt am Strand in Lake Forest oder in Chicago. Auch im Winter kann man da super entspannen – vor allem, wenn gerade die Sonne untergeht. Wobei der Sonnenaufgang auch echt schön sein soll, aber wir wissen ja: Studenten sind nicht so früh auf den Beinen. Wer Glück hat und genug eiskalte Tage erlebt, kann den riesengroßen See sogar zugefroren sehen. So wie wir bei unserem letzten Ausflug nach Chicago downtown.


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31.01.2019 Und immer noch Kälte



Eigentlich wollte ich euch heute von der Uni erzählen – die fällt aber aus: Es ist so kalt wie seit 1985 nicht mehr: Um die -30°C plus Wind. Hier also ein paar Tipps, die ich von den kälteerprobten „Forestern“ gelernt habe:

1.       Zwiebellook – Strumpfhosen passen unter die Hose, unter den Pulli gehören min. Langarmshirt und T-Shirt. Schal um Hals und Gesicht, Handschuhe und Mütze sind Pflicht!! Je mehr Haut frei liegt, desto höher ist die Gefahr von „frostbite“

2.       Mach die Heizung NIE aus

3.       Mach die Fenster NICHT auf!

4.        Geh nur raus, wenn du es wirklich musst – Lege Vorräte für die kalten Tage an.

5.       Bleib am besten gleich im Bett – da ist es mit zwei Decken viel kuscheliger. Binge-watching hilft gegen Langeweile 😉


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24.01.2019 *Achtung, glatt!*



Lake Forest_WinterEine Woche bin ich jetzt schon weg von zuhause. Moment - eine Woche erst? Es kommt mir manchmal schon länger vor. In der Uni gibt es schon viel zu tun, sodass ich schnell die Zeit vergesse. Aber es macht Spaß! Genauso wie der wunderschöne Schnee, der draußen liegt. Den ersten kleinen Wintersturm habe ich auch schon hinter mir –war zum Glück nicht so schlimm. Aber es geht kalt und noch kälter weiter: Am Donnerstagabend sinken die Temperaturen auf bis minus 20°C. Neben Schnee kommt hier auch Eisregen vom Himmel – sehr glatt! Inzwischen ziehen auch die letzten Hartgesottenen ihre Jacken an, wenn sie zur Uni gehen. #halteteuchwarm Egal, wo ihr seid!


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17.01.2019 Ankommen ist nicht gleich ankommen



Zimmer_Lake ForestWelcome to the United States - welcome to Lake Forest! Letzte Woche war ich noch zuhause in Deutschland. Und jetzt? Sitze ich in einem
Vierbettzimmer eines Studentenwohnheims in Lake Forest - einem Vorort
von Chicago – und lebe mich hier ein. Auch, wenn es gar nicht einfach
war anzukommen: Nicht nur, weil ich lange auf die Einreise warten musste und mit dem Taxi durch den Schnee geschliddert bin. Am Anfang war ich zwei Tage alleine auf dem Zimmer, weil die Kurse erst seit Dienstag laufen. Da bleibt viel Zeit einsam zu sein.

Aber: Das wird besser! Und mit einer Lichterkette, die viele in ihren Zimmern haben, wird es auch gleich gemütlicher:


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17.12.18


Einfach mal rauskommen – das fasst eigentlich schon zusammen, warum ich ein Auslandssemester mache. Ich bin neugierig (als Journalistik-Studentin kein Wunder) und freue mich darauf, das „Trump-Land“ mal von innen kennenzulernen. Wie sehen die Menschen den Präsidenten vor Ort und wie ticken sie? Und was machen die Medien damit? Ich werde es hoffentlich herausfinden!


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Kontakt

Laura Hope
Tel.: 0231 755-4728

 

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