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Florian am Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey (ITESM), Monterrey

 

Florian

Florian

Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen

Gastuniversität: Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey (ITESM), Monterrey

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

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Mexiko

04.10.2019: Monterrey - Mexikanische Großstadt auf US-Amerikanisch 



WhatsApp Image 2019-10-03 at 4.19.42 PMDie gar nicht so bekannte Stadt Monterrey, in der ich dieses Semester lebe, nimmt eine Sonderrolle in Mexiko ein. Trotz der Lage mitten in der Wüste und fernab von Mexiko-City und anderen Metropolregionen ist sie die drittgrößte Mexikos mit etwa fünf Millionen und hat das höchste Einkommen pro Kopf in diesem Land. Die Einwohner argumentieren, dass ihre „Hardworking“ Mentalität, aufgrund des jahrhundertelangen Überlebens in der Wüste, das Erfolgsrezept wäre, darüber hinaus ist aber auch die Nähe zu der USA ein wesentlicher Grund für den Aufschwung dieser Stadt.

Die Grenze zu Texas, von der ich schon neulich berichtete, liegt nur 2 Stunden nördlich und somit ist Monterrey das Handelstor von und zu ganz Latein Amerikas. Zahlreiche internationale Unternehmen haben hier ihre Headquarters oder Landessitz und mit der Kaufkraft und der Nähe zu den Staaten von Amerika schwappt auch die Kultur herüber. Kurz gesagt, Fastfood, von iHop über Applebee’s bis Burger King, ist kein Problem und eigentlich Standard neben den berühmten Tacos. Aber auch das Business Center der Stadt erinnert stark an Los Angeles oder Houston. Skyscrapers höher als 300 Meter? Alles da! Die Straßen sind breit gebaut und die Parkplätze passen für die breitesten Pick-Ups. Und Baseball und American Football läuft in jeder Kneipe, nur dass sie hier Fussball doch noch als ernstzunehmende Konkurrenz haben. (Man kann kaum glauben, wie stolz die Mexikaner über den Sieg über Deutschland 2018 sind. Ich gönne es ihnen aber 😉)

Lernt man wie ich Monterrey als erste mexikanische Stadt, denkt man schon, wow ganz schön mexikanisch und es ist eine wundervolle Großstadt mit hoher Lebensqualität. Mit jedem weiteren Stückchen Mexiko, dass ich kennenlerne erkenne ich aber den Einfluss des großen Nachbarn mehr und mehr. Durchaus mit einem Augenzwinkern möchte ich kurz mexikanische Präsident Díaz (1876-1880 und 1884-1911) zitieren: „Das arme Mexiko, so weit von Gott entfernt und so nah an den Vereinigten Staaten.“ Ohne die Aussage jetzt weiter einordnen zu wollen (so stimmt sie nämlich nicht mehr), der letzte Teil ist doch deutlich spürbar. Darum, dass eines Tages die nördliche Kultur die mexikanische überstrahlt, braucht man sich aber wohl keine Sorgen machen, dafür ist diese viel zu reich! Aber davon berichte ich in zwei Wochen ausführlicher, wenn ich zu den Stätten der Mayas reise.

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20.09.2019: Überquerung der Grenze in die USA


Das Kulturprogramm sah für Montag, den 16.09. eigentlich vor den Día de la Independencia en México zu feiern, stattdessen nutze ich aber das lange Wochenende die etwa 200 km nördlich gelegene Grenze zu den USA mit dem Bus zu überqueren, um meine Freundin in Austin Texas zu besuchen.

Tatsächlich war ich etwas angespannt, aber auch neugierig wie Donald Trumps Lieblings- bzw. meist gefürchtete Grenze und einer ihrer Übergänge aussehen würde. Der ursprüngliche Plan, mit einem Mietwagen zu fahren, war aufgrund der scheinbar unsicheren Lage in der mexikanischen Grenzstadt Nuevo Laredo und der Einschränkung am Tag fahren zu müssen gestorben. So näherte ich mich der Grenze mit einer ganzen Reihe an Mexikanern und einer Flasche Tequila im Gepäck in einem Greyhound Bus. Während die schiere Größe des Grenzübergangs schon Eindruck machte, hielt der Bus zur Ausreise aus Mexiko nicht einmal an, sondern entlud uns samt Gepäck vor der US-amerikanischen Customs & Border Protection. Sehr erstaunt war ich, dass allgemein nicht viel Militär zu sehen und generell die Atmosphäre sehr entspannt war. Während die Mexikaner je nach Reisegrund getrennt wurden, Gastarbeiter müssen in eine wesentlich längere Schlange und durch einen aufwendigeren Überprüfungsprozess, fand ich mich in einer anderen mit US-Amerikanern wieder. Die eigentliche Kontrolle selbst lief wie üblich mit den üblichen nervigen Fragen ab: ”Where are you travelling?“, „Who do you visit?“, „What is the address?”, “Why are you studying in Mexico?”, “Why are you travelling by bus?”, etc. Mit der Folgenden Gepäckkontrolle war dann allerdings mein Tequila dran, $3.5 Zoll sicherten aber die Einreise für meinen mexikanischen Reisegefährten, salud! Nach dem ordentlichen Puffer der Busgesellschaft ging es dann nach 2 Stunden endlich weiter gen Austin, wo uns auf dem Weg noch eine weitere Ausweiskontrolle auf dem Highway erwartete, die es illegalen Einwandern
noch schwerer machen soll. Ein Blick auf die Ausweise war dem Grenzbeamten aber auch hier genug.

                     

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 06.09.2019: Sommer Sonne Tropensturm


Während der Hurrikan Dorian verheerend über die Bahamas hinweg zieht und sich auf das Festland er Vereinigten Staaten der USA zu bewegt, wird hier in Monterrey ebenfalls eine ernste Unwetter-Warnung ausgesprochen. Der Stadt, die in ganz Mexiko für die hohen Temperatur von täglichen 40° Grad Celsius im Sommer und geringen Niederschlägen bis zur Regenzeit bekannt ist, droht nun der Tropensturm Fernand, der vom Golf von Mexiko landeinwärts auf die Stadt zuzieht. Die vielen Berge die die Stadt umzingelnden sorgen normalerweise für ein Mindestmaß an Niederschlag in einem sonst wüstenartigen Gebiet, doch genau diese Berge werden nun die nächsten beiden Tage die Wolken des Tropensturms bündeln und uns das Wasser bis zu Haustür und in Teilen darüber hinaus steigen lassen. Aufgrund verheerender Folgen eines Sturms in 2010 trifft der Staat Nuevo Leon schnell die Entscheidung, die ganze Stadt ruhen zu lassen und das Arbeiten zu verbieten. Das heißt auch für uns keine Uni für zwei Tage, aber zusätzliche Hausaufgaben für nahezu alle Kurse… Während wir uns noch im starken Regen und durch überflutete Straßen aufmachen ein paar Noteinkäufen, wie viele andere auch, zu beschaffen und uns darauf einstellen, dass das Auge des Sturms uns in der Nacht auf Donnerstag trifft, flacht der Sturm mit eintreffen auf das Festland glücklicherweise ab.  So blieben uns die angekündigten langen Stromausfälle erspart, aber wichtiger die
weniger stabilen Häuser vieler Mexikaner waren nur dem starken Regen ausgesetzt und können hoffentlich schnell wieder intakt gesetzt werden. Informationen über mögliche Todesopfer gibt es bisher nicht, ich hoffe das Beste!

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 30.08.2019: Die Tec de Monterrey, das Havard von Mexiko! 


WhatsApp Image 2019-08-30 at 4.32.36 PM(2)Heute möchte ich euch meine neue Hochschule auf Zeit vorstellen. Die Tec de Monterrey ist eine der besten Hochschulen der Welt. Im QS World Ranking 2019 steht sie an #158 stelle, unsere TU hingegen folgt gute 550 Plätze später, aber keine Sorge, auch das ist ein gutes Ergebnis! Die Klassenräume sind alle ausgezeichnet ausgestattet und der Campus bietet
alle Möglichkeiten für die Studierenden. Es gibt zahlreiche und extrem komfortable Lernplätze, ein breites Essensangebot und unzählige Sportanlagen. Der größte Unterschied lässt sich wohl in der Lehre finden. Die kleinen Kurse mit etwa 20 bis 30 Studierenden sind durch viele interaktiven Phasen die Stimmung und Aufmerksamkeit aufrecht erhalten, aber auch durch viele Abgaben abseits des Klassenraumes geprägt. Zusätzlich zu den gewöhnlichen Räumen lassen sich sogar Augmented Reality Labs finden!

                     

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 09.08.2019 Mexiko – Das Land der Tacos und Tortillas


Kaum ist man in einem neuen und bis dato fremden Land angekommen, ist man schnell überwältigt von all dem, was einem begegnet. Die Menschen, die Straßen, die Restaurants, und besonders das Essen selbst! Zugegeben, ich war schon oft mexikanisch essen, aber so vor Ort ist es dann doch etwas anderes. Es gibt Tacos, Enchiladas, Quesadillas, Tortillas, Toastadas mit Hühnchen, Rind, Avocado, Bohnen und Salat in unzähligen Varianten. Am besten nicht zu lange die Karte studieren und einfach mal etwas bestellen! Das klappt dann auch meist super und das Essen sieht extrem lecker aus! Aber nun, kommt es zu den entscheidenden zwei Fragen: Wie zur Hölle esse ich das Ganze, mit den Händen oder doch mit Messer und Gabel? ..egal wie, kann eigentlich nur schief gehen.. Und viel wichtiger: Welche Salsa nehme ich, ohne dass ich an der Schärfe zugrunde gehe? Aber vorsichtiges Ausprobieren der einzelnen bereitstehenden Soßen verhindert schlimmeres. Ich kann auf jeden Fall sagen ob Tacos oder Quesadilla, Mexiko schmeckt bisher richtig gut!

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Vamos a México 


Ich bin Florian und werde diesen Herbst Wirtschaftsingenieurwesen an der Tec de Monterrey in Mexiko studieren. Mexiko als Land interessierte mich besonders aufgrund der gastfreundlichen und fröhlichen Menschen die immer für Spaß zu haben sind. Parallel ist die ausgewählte Uni für die ausgezeichnete Lehre und den schönen Campus bekannt. Ich freue mich auf eine Zeit in dieser neuen Welt und blicke voller Vorfreude auf das mexikanische Leben, welches ich in meiner Gastfamilie  kennenlernen darf.

 


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Laura Hope
Tel.: 0231 755-4728

 

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