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Anne an der Ben-Gurion University of the Negev

 

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Anne

Studiengang: Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften

Gastuniversität: Ben-Gurion University of the Negev

Austauschprogramm: Bilateraler Austausch

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Israel

24.12.18  5 Monate Israel – mein Fazit


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Morgen fliege ich wieder nach Hause, deswegen kommt heute mein Fazit. Vor dem Semester hatte ich Angst, dass irgendetwas nicht klappen würde, was aber völlig unbegründet war. Auch habe ich erwartet, dass ich hier viele interessante Orte sehen würde und dass ich mich persönlich weiter entwickeln werde. Das hat sich bewahrheitet. Sowohl privat als auch mit der Uni war ich viel unterwegs. Die Kurse an der Uni waren thematisch anders als in Deutschland und sehr interessant. Am meisten werden mir aber meine neuen Freunde fehlen, die ich hier kennengelernt habe.

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17.12.18  End of Semester Trip


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Am Wochenende war unser letzter Ausflug. Wir waren in Peki’in, wo wir uns eine alte Synagoge angesehen haben und wandern waren. Bei unserer Wanderung haben wir eine Burg gesehen, die von den Kreuzrittern gebaut wurde. Außerdem haben wir ein drusisches Gotteshaus besucht. Besonders war für mich die Erzählung, dass es drusische Kinder gibt, die Verwandte aus vergangen Leben wieder erkennen. Drusen glauben nämlich an Wiedergeburt in die eigene Gemeinschaft. Am Ende waren wir noch auf einer Militärbase und haben uns dort die Fallschirmspringer-Ausbildung angesehen.

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10.12.18  Proteste gegen häusliche Gewalt


IMG_20181204_122653IMG_20181204_121849Am Dienstag gab es in Israel Proteste gegen häusliche Gewalt an Frauen. Nachdem dieses Jahr schon 24 Frauen ermordet wurden, darunter eine 13- und 16-Jährige, haben national Frauen gestreikt und demonstriert. In Tel Aviv protestierten 20.000 Menschen. Eine der Organisatorinnen Einat Nir sagte in ihrer Rede, dass das Problem häuslicher Gewalt in allen gesellschaftlichen Schichten und Nationalitäten zu finden sei. In dieser Sache würde man gemeinsam kämpfen. Auch auf unserem Uni-Campus gab es eine Demonstration, zu der sehr viele Menschen gekommen sind.


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03.12.18  Wie ist das Studieren an der BGU eigentlich?


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Nachdem ich nun viel über Ausflüge und meinen Alltag berichtet habe, dachte ich, dass es interessant wäre, diese Woche über die Uni zu sprechen. An der BGU besuche ich einige Literaturseminare wie „The Bible, Literature and Popular Culture“ oder „Superhero Origins“, aber auch Kurse, die nur speziell für ausländische Studierende sind. Darunter fällt zum Beispiel mein Lieblingsseminar „Sex, Power, Politics“. Die Dozenten sind oft sehr locker, dennoch hat man einiges zu tun. Besonders gefällt mir, dass man in Diskussionen einen anderen Blickwinkel bekommt, wenn man mit vielen Studierenden aus unterschiedlichen Ländern spricht.


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26.11.18  Mit einem Zeh im heiligen Wasser


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Diesen Donnerstag haben wir mit unserem Kurs „Mystical Themes in Judaic, Christian and Islamic Tradition“ eine Exkursion gemacht. In dem Kurs beschäftigen wir uns mit Theologie und Geschichte. Passend dazu waren wir zuerst im St. George Kloster, welches in Mitten des Wadis Qelt liegt. Danach waren wir am Jordan, dem Fluss in dem Jesus von Johannes getauft wurde. Viele Menschen haben sich dort taufen lassen, aber ich habe nur den großen Zeh in das Wasser getaucht, weil der Fluss so dreckig war. Zuletzt waren wir bei den Ausgrabungen in Qumran.

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19.11.18  Einkaufen auf dem Schuck


IMG_20181115_143013    IMG_20181115_135239    IMG_20181115_134802

Wenn man in Israel einkauft, muss man sich darauf gefasst machen, dass Lebensmittel viel teurer sind als bei uns in Deutschland. Es gibt allerdings einen Ort, der sich für uns Studenten besonders lohnt – den Markt, auch „Schuck“ genannt. Generell ist es hier viel günstiger als in den Supermärkten und manchmal, wenn man dem Verkäufer sympathisch erscheint, bekommt man sogar noch einen Rabatt. Auf dem Markt in Be‘er Scheva gibt es alles Mögliche an Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Besonders freue ich mich immer über die frischen Granatäpfel, die bei meinem Wocheneinkauf auf keinen Fall fehlen dürfen.


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05.11.18  Mea She’arim – wo eine Eisdiele eine kleine Revolution ist


WhatsApp Image 2018-11-02 at 07.09.26WhatsApp Image 2018-11-02 at 07.10.04Donnerstagnacht haben wir den Stadtteil Mea She‘arim in Jerusalem erkundet. In diesem Stadtteil wohnen ultraorthodoxe Juden. Die Männer widmen ihr Leben dem Studium der Tora und können dadurch oft nicht arbeiten gehen, daher sind die Menschen dort nicht sehr wohlhabend. Trotzdem spenden sie, wenn sie Geld übrig haben, und teilen auch viele Dinge miteinander. Eine kleine Revolution war die erste Eisdiele in der Nachbarschaft, denn eigentlich soll man dort ja seine Zeit der Tora widmen und Geld, das man übrig hat, spenden. Der Kompromiss: Damit man nicht zu lange bleibt, gibt es draußen keine Sitzgelegenheiten.

  

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29.10.18  Besuch von daheim und eine neue Tour durch den Norden


IMG_20181023_154133Nach dem Stress der vergangenen Woche habe ich mich gefreut, dass ich eine Auszeit zusammen mit meiner Mutter hatte. Sie ist in dem „Freundeskreis der Israelfahrer“, dem Verein, der die Städtepartnerschaft von Witten und Lev Hasharon pflegt. Zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern haben wir dann eine Tour durch den Norden gemacht. Wir haben sehr viel gesehen; meine Highlights waren das Kibbutz „Misgav Am“, der Dan Nationalpark und Bet Sche'an. Bet Sche'an wurde unter anderem von den Römern bewohnt und heute gibt es dort eine große Ausgrabung. Der krönende Abschluss war am Mittwoch ein Ausflug in die Altstadt nach Jerusalem.

  

 

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22.10.18  Raketeneinschlag in Be‘er Scheva


IMG_20181018_111143882632701000100980734noindexIn der Nacht auf Mittwoch ist eine Rakete in Be’er Scheva eingeschlagen. Gegen halb vier klopft meine Mitbewohnerin Ayse laut an die Tür und rief: „Anne die Sirenen gehen, schnell, schnell.“ Leider wurde unser Schutzraum abgeschlossen mit der Begründung zurzeit sei es ja ruhig, da waren die Israelis wohl etwas zu entspannt. Daher sind wir zur Treppe geflüchtet, das haben wir bei einer Sicherheitsbelehrung so gelernt. Seitdem ist unser Schutzraum allerdings auch wieder offen. Glücklicherweise hat die Rakete niemanden getötet, sie schlug im Vorgarten einer Familie ein. Nach der Einschätzung der Jerusalem Post war der Angriff eine Antwort auf die Aussage des Ministers des Sicherheitskabinetts Naftali Bennett, der sagte, man solle alle Terroristen töten, die von Gaza nach Israel eindringen. Die BGU hat sich direkt bei uns am nächsten morgen gemeldet. Die Leiterin des Overseas Programm hat uns gesagt, dass wir ihnen jederzeit sagen können, wenn wir uns unwohl fühlen und psychologische Hilfe erhalten möchten.

  

 


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15.10.18  Auf dem Sunbeat-Festival


WhatsApp Image 2018-10-13 at 16.32.31Am Wochenende waren wir auf dem Sunbeat-Festival im Desert Ashram. Im Ashram leben Menschen zusammen in einer spirituellen Gemeinschaft. Es gab unterschiedliche Workshops wie Yoga, Tanzen oder Artistik und zwei Bühnen, auf denen DJs und Folkbands aufgetreten sind. Außerdem sind eine Menge Hühner, Pfauen und Hasen frei durch die Gegend gelaufen. Die spirituelle Haltung der Bewohner zeigte sich auch im Essensangebot, es gab nämlich nur Vegetarisches und Veganes. Manche Besucher des Festivals waren jedoch eher den Spirituosen statt dem Spirituellen zugeneigt.

 

 

 

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08.10.18  Katzen auf dem Campus


IMG_3390Über unseren Campus geht ja allenfalls mal jemand mit seinem Hund spazieren, aber hier auf dem Campus der BGU gibt es dutzende Katzen! Einmal während des Hebräischunterrichts ist sogar mal eine Katze in den Klassenraum gekommen und hat sich über die gesamte Zeit streicheln lassen. Manchmal kommt auch eine besonders mutige Katze in den Speisesaal der Mensa. Um die Population der Straßenkatzen einzudämmen, lassen das Umweltministerium und Tierschutzorganisationen Katzen kastrieren. In Be’er Scheva gibt es auch eine Tierschutzorganisation, die sich übersetzt „Be’er Scheva liebt Tiere“ nennt und sogar ein Programm speziell für den Unicampus hat.

 

 

 

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01.10.18  Roadtrip in den Norden


Totes MeerCampen Diese Woche waren wir auf einem Roadtrip während der Sukkotferien. Am Sonntag sind wir zum Toten Meer gefahren und haben dann im Westjordanland gezeltet. Den nächsten Tag haben wir in Gan Hashlosha verbracht, einem Wasserpark mit glasklarem Wasser und kleinen Fischen. Montag waren wir in Safed, dem Zentrum der jüdischen Mystik (Kabbala). Abends sind wir dann zur Chulaebene gefahren und haben am nächsten Morgen das Naturreservat dort besucht. Hula Valley ist ein wunderschönes Vogelreservat, das als Zwischenstopp von Zugvögeln genutzt wird. Der letzte Punkt auf unserer Reise war Nazareth, wo wir die Altstadt und einige Kirchen besichtigt haben.

 

Gan Hashlosha   IMG_3222   Hula Valley (2)   Verkündigungsbasilika

 


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24.09.18  Jom Kippur – wenn man auf leeren Straßen wandern kann


IMG_3085Der September dieses Jahr ist wirklich der Monat der Feiertage. Dienstag und Mittwoch war das jüdische Versöhnungsfest Jom Kippur. Teil des Festes ist, dass gläubige Juden 24 Stunden auf Wasser und Essen verzichten. Gleichzeitig darf man nicht arbeiten oder Autofahren – eine Freude für Familien, die mit ihren Kindern über die leeren Straßen spazieren. Auch ich war zusammen mit meinen Freunden auf den leeren Straßen unterwegs. Wir sind durch die Stadt gewandert bis zum Brigade Memorial in Be’er Scheva. Es erinnert an die Soldaten der Negev-Brigade, die 1948 während des Arabisch-Israelischen Krieges gefallen sind.

 

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17.09.18  Rosh Hashanah und das Unglück mit dem Tee



Am Sonntag begann Rosh Hashanah, das jüdische Neujahr. Glücklicherweise hatte die BGU uns an Israelis für ein gemeinsames Essen vermittelt. Abends war ich also mit einer Kommilitonin bei einer sehr netten israelischen Gastfamilie. Es gab eine kurze Zeremonie und dann sehr viel zu essen. Danach wurde mir Tee angeboten. Andere Länder – andere Teekannen. Der Clou: Bei dieser Teekanne kam der Tee unten aus dem Boden heraus. Ich habe auf den Hebel gedrückt und war verwundert, weil ich nicht gesehen habe, dass schon Tee herauskam. Leider habe ich somit den Tisch geflutet. Aber ich hoffe, dass das ein gutes Omen war und das neue Jahr ein gutes wird, also ein Shanah tova.

 


 


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10.09.18  6 Wochen Ulpan – wie war es?



Seitdem ich hier angekommen bin, habe ich den Ulpan besucht – so wird der Hebräischintensivkurs genannt. Der Anfang war schwer, denn zuerst mussten wir die hebräische Schrift lernen. Auch das Lesen war ein Abenteuer für sich, da es im Hebräischen keine einzelnen Buchstaben für Vokale gibt. Am besten fand ich es, wenn wir hebräische Lieder gesungen haben.

Am Mittwoch haben wir dann unsere große Abschlussprüfung geschrieben und den Ulpan mit einem bunten Abend beendet. Wir haben ein Lied für unsere Lehrerin umgedichtet. „Ani klum bli Michal.“ ging der Refrain - ich bin nichts ohne Michal. Sie war sehr gerührt und hat viel gelacht!

 

Ulpan             

 


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03.09.18  Besuch in Rahat und Beduinen an der BGU



Wenn man an die Wüste denkt, dann denkt man automatisch an Beduinen. Heutzutage leben ungefähr noch 200.000 Beduinen hier in Israel. Um die 50.000 Beduinen leben in Rahat, einer Stadt neben Be'er Scheva. Dort waren wir am Mittwoch. Wir haben uns die Moschee, den Markt und das Jugendzentrum angesehen. Dort gibt es ein Programm, das Jugendliche von der Straße holt und ihnen hilft. Unsere Führerin hat auch gleichzeitig als Ehrenamtliche in dem Programm gearbeitet. Ihre Eltern waren noch Analphabeten, aber sie hat mittlerweile schon zwei Master. Durch ihr Vorbild konnte sie auch andere junge Beduinen dazu motivieren, an der BGU zu studieren.

 

Rahat 3    Rahat 4

 

 


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27.08.18  Ausflug nach Jerusalem



Reisen gehört natürlich zu einem Auslandssemester dazu und dieses Mal waren wir in Jerusalem. Am Donnerstag haben wir uns die Via Dolorosa und die Grabeskirche und am Freitagmorgen den Sonnenaufgang auf dem Ölberg angeschaut. Danach waren wir beim Gartengrab und im Israel Museum. Unter anderem haben wir da die Ausstellung „Fashion Statements – Decoding Israeli Dress“ besucht. Israel ist kein großer Textilproduzent mehr, aber dafür gibt es kleinere Designerlabels und eine große kreative Vielfalt. Von Designs, die sich an westlichen Vorbildern orientieren, bis hin zu Kleidung, die genau nach den Bedürfnissen der Israelis produziert wird.

 

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20.08.18  Es gibt vieles zu entdecken!



anne02Mittlerweile bin ich nun seit drei Wochen in Israel und habe schon viel entdecken dürfen. Neben den Kursen kann man durch die Universität an Ausflügen teilnehmen. Bis jetzt waren wir bei der Oase En Gedi, am Toten Meer und in Ramla. Aber natürlich wollten wir auch die Stadt kennenlernen, in der wir studieren und deswegen haben wir eine Tour durch die Altstadt von Be’er Scheva gemacht. Für mich wirklich einer der schönsten Orte in der Stadt! Besonders ist die Altstadt vor allem durch diverse Künstler, die dort leben. Das Foto zeigt ein Bild aus der Street Art Galerie. Be'er Scheva wird auch mit BR7 abgekürzt. Der Grund: Der Name der Stadt kann mit „Brunnen der Sieben“ übersetzt werden.

 

 


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Große Erwartungen in Israel...


Hallo, ich bin Anne und hier werde ich über mein Auslandssemester in Israel erzählen. Für fünf Monate studiere ich an der Ben-Gurion Universität in Be’er Scheva. Warum ich mich für Israel entschieden habe? Das Land ist sehr spannend, weil hier unterschiedliche Religionen und Kulturen aufeinander treffen. Außerdem bietet mir die Uni die Möglichkeit intensiv Hebräisch zu lernen und man trifft hier Studenten aus der ganzen Welt. Ich freue mich darauf mit ihnen die Wüste Negev weiter zu entdecken! 


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Kontakt

Laura Hope
Tel.: 0231 755-4728

 

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