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Eva an der Universidad Casa Grande

 

eva_ecuador

Eva

Studiengang: Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften

Gastuniversität: Universidad Casa Grande

Austauschprogramm: ISEP-Austausch

ecuador
Ecuador

24.12.18  Was ich noch zu sagen hätte, dauert mehr als eine Zigarette


Intercambios     Gastfamilie

Die Weihnachtsdeko hängt längst, die letzte Semesterwoche läuft. Es ist Zeit, sich zu verabschieden. Kaum zu glauben, dass auf einmal schon vier Monate um sind. So wie das Land eines von Extremen ist, schwankt meine Stimmung weiterhin beständig zwischen extremen Gefühlen hin und her und es ist alles dabei, nur keine Beständigkeit. Erfahrungen habe ich sicherlich für ein ganzes Jahr gesammelt und doch kommt es mir vor, als wäre ich gerade erst angekommen. Mit jeder neuen Stadt, jeder neuen Tradition, jeder neuen Region, die ich kennenlerne, merke ich, wie viel mir hier noch fremd ist. Trotzdem ist meine Gastfamilie mein Zuhause geworden. Ihr seht schon, keine besonders gute Zusammenfassung. Aber wie fasst man eine Erfahrung zusammen, die sich an nichts messen lässt, das man von Zuhause kennt? Mein Tipp: findet es selbst heraus! Wer akademisch voran kommen möchte, sollte wohl lieber ein anderes Land wählen. Aber wer persönlich, zwischenmenschlich und kulturell herausgefordert werden möchte, wer das Semester mit abenteuerlichen Reisen spicken und ehrliche Lebensfreude kennenlernen möchte, der ist in Ecuador gut aufgehoben! Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich nur von den anderen Austauschstudis verabschieden muss. Traurig genug, denn es sind wahre Freunde geworden. Aber so gern ich Weihnachten auch Zuhause wäre, ich bin noch nicht bereit, zu gehen. Ich freue mich auf die Ferien und danach auf ein zweites Semester!

Zuhause .  Lieblingsort Cajas


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17.12.18  Pululahua – zwischen Wolken und Blumen


IMG_2298IMG_2327Das letzte Wochenende des Semesters musste für eine letzte gemeinsame Reise genutzt werden: Gründungsfeier in Quito. Statt viel zu feiern haben wir uns dann aber doch lieber für Ausflüge entschieden. Unter anderem zum grünen Reservat Pululahua, das im Tal eines eingestürzten Vulkans liegt. Eine anstrengende aber schöne Wanderung – und witzig! Irgendwann begannen wir uns zwischen den wabernden Wolken ernsthaft zu fragen, ob nicht vielleicht einige dieser neonfarbenen und wächsernen Pflanzen leicht giftig und uns zu Kopf gestiegen sei...

 


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10.12.18  In Vilcabamba läuft die Zeit anders


IMG_1988IMG_2030Es ging mal wieder in die Berge. Diesmal nach Lojas und weiter für einen Tagesausflug nach Vilcabamba. Ein kleines Dorf im Grünen, wo die ältesten Bewohner des Landes leben – viele von ihnen werden über 100 Jahre alt. Vor Ort kann man sich auch gut vorstellen, warum: das subtropische Klima ist milder als im Dschungel oder in der Sierra, Landwirtschaft versorgt das Dorf wie in vielen abgelegeneren Regionen mit lokalen Produkten, es gibt gutes Wasser und überhaupt liegt über dem Tal eine friedliche Ruhe, in der man beim Wandern, Kaffeetrinken oder Füße-in-den-Fluss-baumeln-lassen schnell und gerne alles außerhalb vergisst.

 


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03.12.18  Fancy Festlichkeiten


WhatsApp Image 2018-11-25 at 14.42.27WhatsApp Image 2018-11-25 at 14.00.20Samstagabend ergab sich die tolle Gelegenheit, einen Freund auf eine Hochzeit zu begleiten und einen Einblick in die Etikette der schönen und reichen Ecuadorianer zu bekommen. Unnötig zu sagen, dass es eine lange Feier mit viel Speis und Trank und Tanz war. Ein paar unerwartete Beobachtungen gab es jedoch: Es gab kein Bier. Die kirchliche Trauung begann erst um „20 Uhr“, das Essen dementsprechend um Mitternacht nach einer ersten Stunde Tanz. Das Nachtischbuffet bestand vollständig aus verschiedensten Pralinés. Das Smoking Jacket wurde bis zum Ende angelassen. Gegen 1 Uhr wurden Flipflops an die Damen verteilt, gegen 3 Uhr dünne Schals zum um die Schultern legen...

 


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26.11.18  Klingt seltsam – schmeckt aber hervorragend: Ceviche


cevicheFisch und Meeresfrüchte schmecken mir eigentlich nicht. Ich möchte mir dadurch aber auch keine Erfahrung nehmen lassen und man kann eigentlich nicht länger in Südamerika sein, ohne Ceviche zu essen. Meine Gastfamilie hat mich also bereits zum zweiten Mal zum Mittagessen zu pepe3, einer kleinen aber geschätzten Cevicheria, mitgenommen. Jede Region hat seine eigene Variante des Nationalgerichts, aber die Basis sind feine rohe Fischstückchen mit roten Zwiebeln in einer Zitrussoße. Jipijapa-Style gibt es dazu Avocado, Erdnusscreme, Tomatensoße (Ketchup) und Chifles (salzige Bananenchips) – eine Geschmackskombination, die tausend mal besser schmeckt als sie klingt!

 


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19.11.18  In the Jungle, the mighty jungle...


44540140_1921242017964874_3903618650606665728_oManchmal passieren im Auslandssemester fast zu viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit herausfordern. Montagmorgens in der Uni frage ich mich dann manchmal, ob all diese Dinge letztes Wochenende wirklich passiert sind. Es scheint unmöglich, dass ich zwei Tage vorher noch in einem Reifen über den Río Napo gedümpelt, mit dem Boot zwischen Palmen, Bananenbäumen und Schilf zu einer indigenen Gemeinde gefahren bin, um über ihr Leben zu lernen und mich über Affen oben im Blätterdach gefreut habe. Aber es ist tatsächlich wahr! Meine Beine spüren die vielen Wegstunden im Bus auch noch...

 


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12.11.18  Artesanía in Cuenca


IMG_1758 Feiertag und ganz Guayaquil scheint die Stadt zu verlassen. Nachdem wir Austauschstudis am Donnerstagabend wie viele Kommilitonen erst spät vom Shakira-Konzert zurückkamen, ging es mit dem einzig noch verfügbaren Bus bereits morgen früh um 4 Uhr nach Cuenca. Eine Stadt in den Bergen, die um vieles schöner ist als Guayaquil! Kolonialbauten reihen sich an bunt bedachte Kirchen und dazwischen tummeln sich Locals wie Touristen an unzähligen Straßenständen, die Handwerkskunst und Kitsch in allen Formen verkaufen: Schmuck, Gemälde, mehr Schmuck, Textilien, Figuren, Essen...

 


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05.11.18  ¡Viva la Virgen de el Cisne!


IMG-20181027-WA0038 Es lebe die Heilige Jungfrau von Cisne! Die Mehrheit der Ecuadorianer ist katholisch und der Glaube hat eine sehr viel größere Bedeutung als in Deutschland. Aus Glauben und unvorstellbarer Gastfreundschaft heraus veranstaltet die Gastfamilie einer anderen Austauschstudierenden jährlich am 26. Oktober ein offenes Fest zu Ehren der Virgen de el Cisne auf ihrer kleinen Hacienda. Als wir bei den Vorbereitungen halfen, war bereits klar, dass das ein größeres Spektakel wird. Doch es mussten nur etwa 500 Gäste mit Essen versorgt werden. Höhepunkt der Extravaganz war sicherlich der Feuerwerksturm, aber auch die kleine Prozession und die Messe waren eine Erfahrung der anderen Art.

 


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29.10.18  Las Peñas – Wahrzeichen und Warnzeichen


IMG_0690Mit derlei malerischen Bildern präsentiert sich die Stadt Guayaquil bei einer ersten Google-Suche. Und das älteste Viertel der Stadt verdient die Aufmerksamkeit, die es für seine bunten Häuser, die Bars und Cafés sowie für seine 440 Stufen hinauf zum kleinen Leuchtturm mit dem Rundum-Stadtblick bekommt. Umso irritierender die Warnungen der Einheimischen. Denn während die Haupttreppe mit einigen Nebengassen eine der gängigsten Touristenattraktionen ist, präsentiert sich wenige Schritte weiter die traurige Seite südamerikanischer Großstädte: Favelas. Was von Weitem schön aussieht, sollte leider nicht unbedingt aus der Nähe betrachtet werden.

 


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22.10.18  Kulturelle Globalisierung am Äquator


WhatsApp Image 2018-10-15 at 23.51.20WhatsApp Image 2018-10-12 at 14.26.39Diesmal ging es für meine Gastschwester Camila und mich nach Quito. Zur touristischen Pflichterfüllung verbrachten wir anderthalb Tage an der Mitte des Äquators (Mitad del Mundo), im historischen Stadtzentrum und auf Aussichtspunkten. Die andere Hälfte des Wochenendes verbrachten wir auf einer Hacienda, auf der ich zwischen Bierstand und Bühne mein erstes Oktoberfest gefeiert habe. Das Ganze glich eher einem Mini-Festival mit nationalen Bands und hat mich als solches voll überzeugt. Mein persönlicher Favorit war Celtictrip mit einem Mix aus spanischer und irischer Musik. Dank Bekanntschaften Camilas ging es außerdem Backstage... Hausaufgabe: Recherchieren, wem ich dort eigentlich Begrüßungsküsschen geben durfte.


  

 


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15.10.18  Montañita-vibes


IMG-20181008-WA004520181005_172549Montañita ist ein kleines Dorf am Meer, mit dem Bus etwa drei Stunden von Guayaquil entfernt und damit der perfekte Ort für einen Wochenendausflug. Allerdings nicht, wenn man seine Ruhe haben möchte! Montañita ist bunt, laut und mit Ausnahme der Surfer, die sich an dem langen flachen Strand versammeln, steht hier kaum einer vor mittags auf. Den Nachmittag kann man dann wunderbar bei einem Bummel durch die wenigen Gassen voller Hippieläden, mit Waffeln und frischen Säften oder am Strand verbringen. Der wahre Grund für die meisten Besucher offenbart sich jedoch erst, wenn es dunkel ist: Auf der Straße öffnen nun die Cocktailstände und die mit den besten Hamburgern für $2. Aus den Clubs ertönt neben Reggaeton zur Abwechslung auch mal Electro-Musik. Der letzte schließt um 11am.

 

 


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08.10.18  Casos – eine besondere Art der Arbeitserfahrung


IMG-20181003-WA0037Wie bereits erwähnt, stand für die letzten drei Wochen der reguläre Unterricht an meiner Gastuni still und wurde durch die Casos abgelöst. Mittlerweile weiß ich, was genau das heißt: Tägliche Treffen, bei denen erst ein paar Stunden lang gequatscht und dann bis spät nachts gearbeitet wird, intensives Sprachtraining, zu dem leider auch viel Misserfolg und Frustration gehört, und dazwischen der Versuch, sich Zuhause am Pool zu entspannen. Die Abschlusspräsentation war in ihrer Förmlichkeit sehr ungewohnt, ebenso das gemeinschaftliche Gebet vorweg. Während ich sehr froh bin, dass es jetzt vorbei ist, habe ich aber auch diese netten Menschen kennengelernt!

 

 


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01.10.18  Familientraining


Familientraining

Ein Auslandssemester besteht – anders als wie viele immer Zuhause annehmen – nicht nur aus Urlaub sondern auch zu einem großen Teil darin, sich einen neuen Alltag aufzubauen. In der vergangenen Woche habe ich daher relativ viel Zeit einfach Zuhause mit der Gastfamilie verbracht. Während ich es in Dortmund oft nicht schaffe, mich zum Sport zu motivieren, fällt es mir hier auf einmal wieder leichter. Denn meine Gasteltern wollen im Januar nach einigen Jahren Pause wieder einen Halbmarathon laufen. Und sich gemeinsam abzuschwitzen, hält nicht nur fit sondern verbindet doch auch irgendwie.

 

 


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24.09.18  Ecuador – Weinland?


Ecuador - Weinland 2

IMG_0601Vorgestern begannen an meiner Uni die casos prácticos: Verschiedene Projekte in Gruppen von 4-6 Personen. Wie sich das gestalten wird, was genau wir machen müssen, ist mir leider noch nicht ganz klar - transparente Organisation ist scheinbar doch eher so eine deutsche Sache. Was ich weiß: Es geht um lokalen Wein, der zwar preisgekrönt, aber leider ziemlich unbekannt auf dem Markt ist. Im Gegensatz zu Ländern wie Chile oder Peru ist Ecuador nicht unbedingt als Weinland bekannt, obwohl es gute Böden und Trauben hat. Dieses Problem soll angegangen werden und als Auftakt des 3-wöchigen Projekts ging es nach Playas zum Weingut "Dos Hemisferios".

 

 


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17.09.18  ¡Buen provecho!


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Als Europäerin wird mir hier oft abgeraten vom Essen auf der Straße und in den kleinen Wirtschaften, in denen man für 3-6 USD zu Mittag essen kann. Eine der Warnungen, die man ruhig ignorieren sollte, denn es ist nicht nur günstig sondern auch lecker, frisch und gehört für mich zur kulturellen Erfahrung. Und welches Essen ist typisch für Ecuador? Richtig, Reis. Reis mit Hühnchen, Reis mit Menestra (Bohnenpampe), Reis mit Patacones (Bananentaler) oder wie hier, Reis mit Fisch. Das Ganze in beliebiger Variation, ohne Soße, dafür mit Limone oder Aji (Achtung, scharf!). Nur echt mit Plastikbecher und -besteck und natürlich einer Suppe vorweg.

 

 


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10.09.18  Orientierungsausflug auf See


Gar nicht einfach für diese Woche ein Foto zu wählen. Ich habe mich gegen ein Strandfoto und für ein Tierfoto entschieden. Aber sollen es die Blaufußtölpel oder die Delfine sein, die Wale oder Seelöwen? Denn all diese gab es zu entdecken, als wir letztes Wochenende mit einem Bus voll reggaetonverrückter Studierender im Rahmen unserer Orientierungswoche nach Puerto López gefahren sind. Unsere Geduld bei der Walsuche wurde reichlich belohnt: Erst ein paar Walrücken, dann diese Gruppe Delfine und schließlich der erste springende Wal. Es war bei weitem nicht der letzte. Auf dem Rückweg noch eben schnorcheln – das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

 

Orientierungsausflug auf See    IMG_0232    Ballena saltando (2)

 

 


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03.09.18  Iguanas statt Kaninchen


Iguanas statt Kaninchen

Affen, Papageien und Iguanas. Über die Stadt verteilt wurde jedem dieser Tier in Form von riesigen Statuen ein Denkmal gesetzt. Bisher habe ich leider nur den Iguana entdeckt, allerdings nicht nur als Statue. Dieser freundliche Zeitgenosse hier ist im Zentrum Guayaquils im Parque de las Iguanas zuhause. Aber selbst auf meinem Campus laufen einige seiner Artgenossen herum. Für mich ein unglaublich skuriler Umstand! Statt Tauben oder Kaninchen also jetzt diese wunderschönen exotischen Echsen. Während Teilaspekte einer Großstadt doch überall auf der Welt gleich sind, erinnern mich diese Einheimischen regelmäßig daran, wo ich hier eigentlich bin.

 

 


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27.08.18  ¡Bienvenidos!


Bienvenidos

Ich bin gerade erst angekommen in Ecuadors größter Stadt und liebe sie bereits! Alles läuft noch etwas planlos und ich bezweifle, dass sich das viel ändern wird, wenn nächste Woche das Semester startet. Aber muss es das denn? Ich wurde hier so herzlich und unkompliziert empfangen, dass ich mich von Beginn an wohl gefühlt habe. Zeit für Kulturschock oder Heimweh? Hatte ich bisher nicht! Denn unser Koordinator, unsere Buddies und Gastfamilien halten uns Gringas (ugs. für Weiße bzw. Nicht-Spanier) beschäftigt. In der Orientierungswoche lernen wir nicht nur den Campus kennen, wählen unsere Kurse etc. sondern lernen auch die Stadt kennen.

 

 


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20.08.18  Den Sprung ins kalte Wasser wagen


Den Sprung ins kalte Wasser wagen

Guayaquil...hm ja, das ist weit weg und ganz sicher ganz anders. Ich dachte, es sei vielleicht einfacher, nach Lima zu fliegen und sich durch den Norden Perus dem Abenteuer Ecuador zu nähern: Mein noch ausbaufähiges Spanisch reaktivieren, sich an ein anderes Zeitverständnis und das bunte Treiben auf den Straßen gewöhnen, an Fahrten in überfüllten Collectivos und Sonne, die auf der Haut brennt. Gute Idee, denn all das bleibt ein Sprung ins kalte Wasser! Aber man wird mit Blicken wie diesem auf die Laguna 69 bei Huaraz belohnt. Einer von vielen lohnenswerten Hikes in der Region. Wer viel wagt, der viel gewinnt.

 

 


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Große Erwartungen in Ecuador...


Nach einigen Wochen Südamerikareise hatte ich viele Eindrücke zu verdauen und dabei setzte sich ein Gedanke in mir fest: Ich wollte unbedingt zurück, eine Weile dort leben und meine Begeisterung vertiefen. Ecuador ist es nun geworden - ein vergleichbar kleines Land, dass alles zu bieten scheint, nach dem ich suche. Ich bin unglaublich aufgeregt und neugierig, seine Menschen und ihr Leben kennenzulernen, unterschiedlichste Landschaften zu sehen und neues Essen zu probieren - besonders freue ich mich dabei auf die Vielfalt der Früchte!

 


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Laura Hope
Tel.: 0231 755-4728

 

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